Grundlage unseres pädagogischen Handelns ist die Bildungsvereinbarung NRW, in der die einzelnen Bildungsbereiche und Möglichkeiten der Förderung beschrieben sind. Dazu gehört auch und besonders die wahrnehmende Beobachtung und die Auswertung daraus. So werden Interessens- und Bildungsinhalte jedes Kindes herausgefiltert und diese mit weiterführenden und vertiefenden Impulsen unterstützt.

Jedes Kind kommt mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen, mit verschiedenen Lebenshintergründen, mit individuellen Stärken und Schwächen zu uns in den Kindergarten. Diese gilt es zu berücksichtigen.

Wir schaffen in einer freundlichen und ungezwungenen Atmosphäre die unterschiedlichsten Kreativ-, Experimentier- und Spielräume, um die Selbstbildungspotentiale jedes Kindes unserer Einrichtung zu unterstützen.

Es gibt verschiedene Stellungnahmen( Hirnforscher, Erziehungswissenschaftler, Psychologen ...) zum Lernverhalten von Kindern, laut Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, das nicht wir Erwachsene etwas an das Kind herantragen sollen. Die Erkenntnisse über Lernprozesse und Glücksgefühle sagen uns vielmehr, dass Lernen selbstgesteuert in einer förderlichen Umgebung erfolgt. Der aktive Geist des jungen lernenden Menschen wird sich in einer solchen (lernanregenden) Umgebung heraussuchen, was dann zu Erlebnissen führt, in deren Rahmen gelernt wird. Langeweile und Überforderung gibt es nicht, weil das Gehirn aktiv schon dafür sorgt, dass es sich aus der Fülle der Inhalte heraussucht, was gerade jetzt für es interessant ist. Auch bei Prof. Dr. Singer, Hirnforscher, kann man dieses nachlesen.

Das alles macht deutlich, wie wichtig das „freie selbstbestimmte Spiel“ für jedes einzelne Kind ist. Für uns bedeutet es Kind zentriert zu Arbeiten.

 


<<< INFOS FÜR ELTERN

 

Kind zentriertes Arbeiten:


  • Die Einmaligkeit des Kindes steht im Vordergrund unseres pädagischen Handelns.
  • Das Kind selbst ist Konstrukteur seiner Entwicklung und seiner Wahrnehmung der Welt.
  • Es erforscht eigenständig seine eigene Welt, die Teil der realen Welt ist.
  • Seinen Bewegungsraum, seine Zeiteinteilung, seine Materialien und seine Mitspieler bestimmt es selbst.


 

Die Aufgabe des/r Erziehers/innen ist:


  • dem Kind die Möglichkeit zu geben, seine eigenen Welterfahrungen innerhalb der realen Welt zu machen.
  • sie/er gibt dabei auch weiterführende oder vertiefende Impulse
  • primär unterstützend, Co- Konstrukteur
  • Mut machen, Selbstwertgefühl stärken
  • wahrnehmender Beobachter
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Ev. Familienzentrum Rüggeberg
Severinghauser Straße 12a, 58256 Ennepetal,
Telefon: 02333 74911, E-Mail: ev.kiga.rueggeberg@t-online.de

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